Gesundes Haar – der Kniff ohne Haarpflege-Produkte

Das Thema gesunder Haare hat leider nicht den Stellenwert im öffentlichen Bewusstsein, der diesem Thema eigentlich zu stehen würde. Treten Probleme mit dem Haar auf, dann läuft es zumeist darauf hinaus, dass die betroffene Person in der Regel versucht, das Haarproblem mit Haarpflege-Produkten zu beseitigen oder gar mit Haarkosmetika zu kaschieren – zu oft wird dabei eine nicht gerade unerhebliche Summe an Geld benötigt.

Ein Blick auf den Aufbau der Kopfbehaarung

In vielen Fällen ließen sich diese Probleme aber schon im Vorfeld vermeiden – und dies durch zugegeben einfache Tipps, die Mann oder Frau während der alltäglichen Pflege der Haare berücksichtigen sollte. Warum sich dies so verhält, wird umso klarer, wenn man sich einmal einen Blick auf die Beschaffenheit und den Aufbau des Haars anschaut. Die Kopfhaare des Menschen bestehen grob gesagt aus drei Schichten. Betrachtet man das Haar von Außen nach Innen, dann sieht man als äußerste Schicht zuerst die Cuticula. Diese Zone des menschlichen Haars ist nichts anderes als eine Schicht aus Horn; von der Gestalt so ähnlich wie ein Tannenzapfen angeordnet. Diese Schicht schützt das Haar vor äußeren Einflüssen. Eine Schicht tiefer liegt der Cortex: Diese Schicht bildet den so genannten Faserstamm; er besteht aus Keratin. Alle Vorgänge die im Zusammenhang mit Haarfarben stehen finden hier statt. Schließlich findet man noch eine Schicht tiefer die Medula; dies ist das Herzstück des Haars.

Basale Haarpflege-Tipps für Jedermann

Nun bildet gerade die äußerste Zone des Haares einen guten Ansatzpunkt: Die Cuticula lässt sich nicht nur direkt beeinflussen; die Schuppenschicht beeinflusst auch das Aussehen des Haars kann beträchtlich. Hier ist der Ort, an dem das Umgebungs- und Sonnenlicht einfällt. Es liegt auf der Hand, das eine möglichst glatte Oberfläche die Voraussetzung überhaupt ist für schöne, glänzende Haare. Genau auf diese Zone zielen die nun folgenden Tricks und Tipps.

Schon bei der Haarwäsche jeden Tag lässt sich viel falsch, aber auch einiges richtig machen: Conditioner, Shampoo und dergleichen mehr bitte immer mit wohl temperierten Wasser ausspülen. Und – ganz wichtig – das Haar zum Schluss mit kühlem Wasser ausspülen. Auf diesem Weg verengen sich die tannenzapfenähnlichen Schuppen der Cuticula. Das ist die perfekte Grundlage für eine gut geglättete, ebene Haaroberfläche und damit öffnet sich der Vorhang für schöne Lichtspiele und tolle Reflexionen.

Aber auch im Zuge des Trocknens der Haare gilt es einiges zu beachten: Nicht gleich mit dem Trockentuch das Haar immensen mechanischen Beanspruchungen durch bloßes Trockenrubbeln unterziehen. Sich einen Turban um den Kopf wickeln, stellt eine bessere Lösung dar. So wird krauses Haar schon im Ansatz vermieden. Will man im Anschluss noch den Föhn bemühen, sollte dieser immer auf eine mittlere Temperatur justiert werden. Schließt man das Föhnen noch mit kühler Föhnluft ab, freut sich auch die Cuticula.

Ebenfalls was das Kämmen der Haare angeht, sollte man Vorsicht walten lassen: Nicht immer muss es der feine Kamm sein. Hier sollte man lieber auf große Zinken setzen – und immer daran denken: Das Kämmen beginnt bei den Spitzen über die Längen bis hin zum Ansatz. Auch so werden schlimme Haarschäden durch mechanische Beanspruchungen vermieden.

Berücksichtigt man diese Haarpflege-Tricks, dann steht gesund aussehendem Haar nichts mehr im Wege – viel Erfolg!

07. Januar 2013 von jutso

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Im Blick: Aufgabenbereiche des Mediengestalters

Der ehemals Druckformhersteller genannte Beruf hat sich ziemlich verändert. Der Mediengestalter bekommt immer mehr Aufgabenbereiche, die zu meistern sind. Noch vor wenigen Jahren betraf dies primär die Produktion von Druckerzeugnissen. Seitdem sich die Druckerbranche stetig verändert hat und immer mehr Ausbildungsberufe zusammengestaucht werden, wachsen die Aufgaben des Mediengestalters kontinuierlich. Um dies näher zu erläutern werden einige Bereiche aufgelistet:

Erstellung einer Corporate Identity (CI)

Die Erstellung einer Corporate Identiy beinhaltet die komplette Gestaltung, die das Unternehmen nach Außen trägt. Damit ist das Logo, die Geschäftsausstattung, die Webseite, die Visitenkarte usw gemeint. Das Corporate Design ist das Grunddesign, das die Firmenphilosophie und das Angebot der Öffentlichkeit präsentiert. Um ein stabiles Logo zu entwickeln, welches eindeutig und wiedererkennbar ist, bedarf es einiger Regeln, die eingehalten werden müssen, damit es sich als gültiges Logo bewährt. So muss ein Logo zum Beispiel die Regel der Einfachheit befolgen, da sich ein Logo nur dann gut eingeprägt wird, wenn es so einfach ist, dass man es in den Sand zeichnen kann. Deswegen muss ein Mediengestalter viele Übungen vollziehen, damit selbst komplexe Darstellungen abstrahiert umgesetzt werden können. Außerdem muss ein Logo auf jedem möglichen Untergrund bestehen können. Daher muss man sich mit Werkstoffen und verschiedenen Produktionsmöglichkeiten einer Logodarstellung auseinandersetzen: sodass ein Logo selbst auf einem kleinen Kugelschreiber geätzt oder gelasert werden kann und trotzdem den Wiedererkennungswert aufrechterhält. Die Geschäftsausstattung ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Mediengestalters, da man schon anhand eines gut gestalteten Briefbogens erkennen kann, ob ein Unternehmen Seriosität ausstrahlen möchte oder ob alles nur ein Trugbild ist. Denn eine gut gestaltete Geschäftsausstattung kostet. Klick hier

Webdesign

Aus einer ganz anderen Sparte, die sich komplett aus dem Print-Bereich abhebt ist das Webdesign. Ein Mediengestalter muss in der Lage sein, Informationen wirklich in allen möglichen Medien darzustellen. Deswegen ist es unabdingbar, dass der Mediengestalter sich in den Bereich des Webdesigns wiederfindet. Jedes ach so kleine Unternehmen benötigt eine Webseite, um effektiv mithalten zu können. Untersuche jeder mal sein Verhalten, wenn man etwas bestimmtes sucht, man aber nicht weiß, ob es im lokalen Geschäft vorhanden ist: Es wird durch eine Suchmaschine ausfindig gemacht oder gar online bestellt. Wer zumindest gefunden werden will, sollte eine Webseite besitzen, um neue Kundschaft zu locken, oder Stammkunden über die neusten Produkte informieren zu können. Doch nur eine Webseite aufzusetzen reicht nicht aus. Denn man will die Informationen auch richtig vermitteln und da kommt der Mediengestalter ins Spiel: Er gestaltet die Inhalte und Informationen so, dass auch die wichtigsten Informationen beim Betrachter/Besucher aufgenommen werden und hängen bleiben. Oder zumindest einen guten Eindruck hinterlassen.

Fotografie

Da der Mediengestalter sich mit Druckerzeugnissen und Webseiten befassen muss, ist es außerdem unerlässlich, dass sich dieser mit Fotografie auskennt, um die Produkte ausreichend gestalten zu können. So trifft der Fotograf auch auf den Mediengestalter, der sich mit gängigen Kameratypen, Objektiven und Entwicklungsverfahren auskennt. Dabei wird es nicht auf eine Einführung Fotografie begrenzt, sondern auch tiefer gehende Themen werden behandelt. Dazu gehören auch spezielle Fähigkeiten, wie die Berechnung der hyperfokalen Distanz, die bestimmt in welchem Bereich in Metern das Foto scharf abgebildet wird. Theoretische, sowie praktische Fotografie muss beherrscht werden, damit der Mediengestalter seine Fotografien gezielt planen und umsetzen kann.

15. August 2012 von jutso

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